Im letzten Jahr habe ich mir vorgenommen, endlich Ordnung in mein Chaos aus mehr oder weniger nützlichen Gadgets und mein Kameraequipment im Allgemeinen zu bringen. Nur eine größere Kamera wollte ich behalten, um möglichst immer mit Handgepäck reisen zu können. Ich recherchiere endlos und lese unzählige Testberichte, bevor ich eine neue Anschaffung mache – besonders bei Kameras. Nach langem Testen und viel Ausprobieren kann ich Dir also jetzt berichten, was meine absoluten Favoriten in Sachen Kameraausrüstung auf Reisen sind – und auf was Du verzichten kannst.

Die Wichtigste: Canon EOS 6D

Lange habe ich überlegt, ob ich wirklich soviel Geld für eine gute Kamera ausgeben soll oder ob es die alte Canon 700D nicht doch noch tut. Sobald ich die Canon EOS 6D* in den Händen hielt, waren diese Zweifel allerdings verflogen. Wer einmal eine Vollformat-Kamera besessen hat, will definitiv nicht mehr zurück zum Crop-Sensor. Außerdem transportiert das integrierte Wi-Fi die gewünschten Bilder wesentlich schneller zum Handy als es meine Wifi-SD-Karte getan hat. Die Canon ist trotz ihrer Größe auf jeder Reise mit dabei.

Die nächste Kamera wird aber trotzdem eine komplett spiegellose Systemkamera, die eigentlich keine Nachteile zu Spiegelreflex-Kameras haben. Sie sind wesentlich kleiner und leichter und damit auf Reisen besonders praktisch. Die Sony Alpha 7ii* steht bei mir auf der Wunschliste.

Objektive

Mein absoluter Liebling ist das 50mm Festbrennweite-Objektiv 1:1,4*. Für Landschaftsaufnahmen habe ich außerdem immer ein Zoomobjektiv 24-105 mm* dabei. Diese beiden decken die wichtigsten Situationen ab und sind für ihre Qualität noch wirklich preiswert.

Reisestativ: Manfrotto Befree

Manfrotto-Stative sind für mich auf Reisen meist die erste Wahl. Ende letzten Jahres konnte ich das neue Befree Advanced Stativ testen und war begeistert. Es ist super leicht und kompakt und man hat es in wenigen Sekunden aufgebaut. Selbst für meine relativ schwere Kamera leistet es gute Arbeit, da es absolut stabil ist. Je nachdem, wie Du es bevorzugst, kannst Du die Beine entweder mit einem Hebel oder einem Rädchen verstellen.

GoPro Hero7

Die GoPro HERO7* muss mit, für alles, was die Spiegelreflex-Kamera nicht schafft. Sie übernimmt Situationen, die mit Schnelligkeit, Wasser und anderen Dingen zu tun haben, bei denen Du Deine Spiegelreflex besser zu Hause lassen solltest.

Drohnen

Vor ein paar Jahren noch High-End Produkte, sind Drohnen mittlerweile fast zur Massenware geworden und eröffnen völlig neue Möglichkeiten für die Reisefotografie. Die DJI Phantom 4 Advanced* leistet uns seit Jahren gute Dienste zu einem guten Preis.

Analog-Kameras

Zugegeben, meine analoge Canon gehört nicht unbedingt zum Basis-Reiseequipment, aber manchmal kann sie wirklich nützlich sein. Nicht nur, dass Du mit ihr völlig unabhängig von Steckdosen, Akkus und sonstigen äußeren Umständen bist – Du sparst Dir außerdem die externe Festplatte und späteres Aussortieren der Bilder. Allerdings kommst Du während eines Tagestrips mit 36 Bildern nicht besonders weit und es ist nicht gerade die günstigste Variante, Deine Erlebnisse festzuhalten. Abgesehen davon, sind analoge Kameras ein guter Weg um richtig fotografieren zu lernen: Automodus ist hier nämlich Fehlanzeige!

Speichermedien

Mindestens ein Speicherstick* muss mit auf Reisen. Ich habe zwei 64 GB SD-Karten*, die auf jeden Fall für mehrere Tage fotografieren und filmen ausreichen. Aber gerade wenn Du alles im Raw-Format fotografierst, muss auf jeden Fall zwischendurch geleert werden. Die Bilder, die ich für Instagram und Co. verwenden möchte, speichere ich direkt auf dem Handy ab und bearbeite sie auch dort, ohne sie auf dem Laptop zwischenzuspeichern. Ich habe mir allerdings angewöhnt, immer Sicherheitskopien zu machen, denn irgendwann geht doch etwas schief und alle Deine Bilder sind futsch. Dabei verlasse ich mich nicht gern auf Cloud Dienste, sondern speichere alles direkt extern ab.

Remote App

Egal ob für ein Selfie, wenn 10 Sekunden Selbstauslöser einfach nicht ausreichen oder einfach aus Bequemlichkeit: eine Fernbedienung zur Kamera ist unglaublich praktisch. Damit Du aber nicht noch mehr durch die Gegend schleppen musst, gibt es inzwischen einige Apps, die als ebendiese fungieren (beispielsweise die DSLR Remote Control). Einfach per Bluetooth mit der Kamera verbinden und los geht’s!

Fazit Kameraausrüstung auf Reisen

Mit dieser Kameraausrüstung kannst Du fast alle Momente Deiner Reise problemlos festhalten. Natürlich gibt es noch unzählige Extras, Filter und andere Dinge. Ich reise aber meist nur mit Handgepäck und bin außerdem kein Fotograf. Ich habe nicht wirklich Spaß daran, stundenlang Bilder zu machen und zwischendurch ständig das Objektiv zu wechseln, sondern möchte nur Momente auf meiner Reise bestmöglich festhalten. Wenn Du noch ein paar Tipps für das perfekte Urlaubsfoto brauchst, lies gerne noch meinen Artikel zu diesem Thema.


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Dieser Artikel entstand in freundlicher Kooperation mit Manfrotto.

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